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Qualität aus den Wackener Wäldern PDF Drucken E-Mail

Sie kaufen bei uns Qualitätsfleisch, wir bieten kein Fleisch von alten Hirschen, Keilern, etc. an. Die Braten sind küchenfertig vom Fleischermeister zerlegt und vorbereitet. Sie werden keine Schwierigkeiten bei der Zubereitung eines Wildbratens haben, wenn Sie ihn mit der gleichen Sorgfalt behandeln, die Sie einem anderen edlen Bratenstück zuwenden und entsprechende Qualitätszutaten verwenden.

Geschmack
Der besondere Wildgeschmack ist beim Rehfleisch am ausgeprägtesten, dann folgen Rotwild und mit Abstand Damwild. Das Fleisch vom Wildschwein ist gegenüber anderem Wildfleisch fettreicher und verträgt auch kräftigeres Würzen mit Kräutern, es schmeckt weniger "wild".

Spicken
Grundsätzlich wird Wildfleisch wie andere fettarme Fleischarten verwendet. Das Spicken mit Speck ist nicht erforderlich, die Einstiche mit der Spicknadel können die Fleischfasern verletzen und den Braten trocken werden lassen. Selbst ein Abdecken mit - möglichst nicht gepökeltem - Speck ist nicht unbedingt nötig und bei Wildschwein-Fleisch überflüssig.

Beizen
Dank der modernen Kühl- und Tiefgefriertechnik hat Wild heute keinen "Hautgout" mehr, d.h. es wird nicht mehr so lange "abgehangen", bis es riecht. Ein Verfahren, das eher auf mangelnde Kühlmöglichkeiten früherer Jahre zurückzuführen ist und weniger dem Ziel der Geschmacksverbesserung diente. Entsprechend entfällt auch das früher obligatorische mehrtägige "Beizen" mit Rotwein-Gewürz-Sud, mit dem der Geruch und Geschmack des "Hautgout" überdeckt werden konnte (Neben-Tipp: Sauerbraten besser selbst einlegen!). Wenn überhaupt gewünscht, eignet sich zur Aromatisierung oder zum Abschwächen des Wildgeschmacks das wenige Stunden bis zu einem Tag dauernde Einlegen von kleinen Stücken "Kurzgebratenem" in Rotwein, Buttermilch oder eine würzige Ölmarinade.

"Rare" bis "Well done"
Ob Sie den Wildbraten "durch" gebraten oder lieber "rosa" genießen, ist nicht nur eine Geschmacksfrage: vorsichtige Leute, die sonst nur durchgebratenes Fleisch essen, können dies auch beim Wild machen. Wer sein Rinder-Filetsteak auch sonst "blutig" mag, wird auch vom entsprechenden Hirschsteak nicht enttäuscht sein.

Getränke
Klassisch und edel gehört ein kräftiger, körperreicher Qualitäts-Rotwein zum Wildessen. Verwenden Sie zum Kochen und für die Sauce keinen schlechterer Qualität. Natürlich schmeckt auch ein frisches, malziges Bier dazu, dunkle Biere - insbesondere aus Hamburg - verdienen eine besondere Empfehlung.

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